Verband der Gartenfreunde Riesa e.V.
Verband der Gartenfreunde Riesa e.V.

Auszeichnung mit der Ehrennadel in Bronze am 18.11.2016

 

08.06.2016

Städte müssen grün wachsen

 

Kleingärtner feiern den Tag des Gartens

Deutschlands Städte wachsen stetig. Kleingärten sorgen dafür, dass wir nicht in Betonwüsten leben müssen, sondern auch Grün wachsen darf. Am Sonntag, den 12. Juni feiern rund eine Million Kleingärtner in Deutschland den „Tag des Gartens“ unter dem Motto „Wir machen Städte grüner“.

„Wer möchte, dass unsere Städte auch bei wachsender Bevölkerung lebenswert bleiben, kommt an Kleingärten nicht vorbei“, erklärt Peter Paschke, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), dem Dachverband der deutschen Kleingärtner. „Die grünen Oasen sind weit mehr als ein Erholungsort für die Pächter. Sie sind Ausgleichsflächen für das Stadtklima, Orte zum Durchatmen für die Anwohner, Biotope der Artenvielfalt inmitten von Stein und Beton. Die Städte der Zukunft müssen Städte mit Kleingärten sein.“

Auf die weit reichende Bedeutung der Kleingärten für Deutschlands Städte und Gemeinden macht jedes Jahr der „Tag des Gartens“ aufmerksam. Zahlreiche der 14.800 Kleingartenvereine in Deutschland laden an diesem Tag ein, einen Blick in die kleinen Paradiese zu werfen und selbst zu erleben, wie viel Natur mitten in der Stadt blüht und wächst. Naturnahes Gärtnern steht bei den Kleingärtnern schon lange hoch im Kurs. Statt auf größtmöglichen Ertrag wird auf Qualität gesetzt: Das angebaute Obst und Gemüse ist dank des Verbotes chemischer Unkrautvernichter besonders gesund, viele Gärtner tragen mit dem Anbau alter Sorten zur Artenvielfalt bei. Gut ausgebildete Fachberater in den Vereinen sorgen dafür, dass auch Gartenneulinge alles Wissenswerte zum naturnahen Gärtnern lernen. Der BDG engagiert sich dafür, dass Kleingärten besonders in den Städten als unverzichtbare grüne Oasen wahrgenommen werden – und nicht etwa als potenzielles Bauland. Denn wachsende Städte, in denen nichts mehr wachsen darf, sind auf Dauer nicht lebenswert.

Gastgeber beim zentralen Festakt zum Tag des Gartens ist dieses Jahr der Landesverband der Gartenfreunde Bremen. An der Feier mit anschließendem Bürgerfest im Bremer FlorAtrium nimmt Bürgermeister Dr. Carsten Sieling teil. Für Rückfragen steht Ihnen Birgit Drechsler, Geschäftsführerin des Landesverbandes Bremen unter 0421-336 551 0 zur Verfügung.

Der „Tag des Gartens“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde. Er wurde 1984 auf Anregung des damals amtierenden BDG-Präsidenten Hans Stephan ins Leben gerufen. Viele der 14.800 im BDG organisierten Kleingärtnervereine nutzen den Ehrentag – immer am zweiten Sonntag im Juni –, um den Menschen die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land ins Bewusstsein zu rufen. Gleichzeitig sehen sie die Chance, der Öffentlichkeit die Freude am Kleingarten nahe zu bringen und neue Pächter für die Kleingarten-Idee zu gewinnen.

16.03.2016

Nachhaltige Vielfalt im Garten


Alte Tomatensorten jetzt vorziehen

Wer bei 3.000 existierenden Tomatensorten noch Gewächshaustomaten aus Holland kauft, ist selbst schuld: Tomaten kann jeder leicht selber ziehen und so die ganze Vielfalt der leckeren Früchte entdecken. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) empfiehlt, jetzt mit dem Vorziehen zu starten.

Wer dazu beitragen möchte, die Sortenvielfalt der Tomaten zu erhalten, kann im eigenen Garten sogenannte alte Sorten ziehen. Sie lassen sich meist nur als Samen kaufen, doch die Mehrarbeit lohnt sich für Mensch und Natur: Alte Sorten bringen mit ihrer Farb-, Formen- und Geschmacksvielfalt Abwechslung auf den Teller. Und ihr Anbau hilft, die Sorten und damit die genetische Vielfalt zu erhalten. Der Vorteil: Viele alte Sorten sind an bestimmte Standorte perfekt angepasst und damit viel robuster als rein auf Ertrag gezüchtete Tomaten. Außerdem schmecken sie in der Regel sehr viel intensiver. Bei der Auswahl der richtigen Sorte für den Garten sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese widerstandsfähig gegen typische Tomatenkrankheiten wie Kraut- und Braunfäule sind.

F1-Hybriden sind nicht samenecht

Saatgut alter Tomatensorten in Bio-Qualität ist im Internet oder im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Wer Saatgut selbst nachziehen möchte, muss achtgeben: F-1 Hybriden sind nicht samenecht. Das Saatgut dieser  Pflanzen im nächsten Jahr wieder auszusäen, funktioniert nicht. Die Nachkommen haben nicht nur andere Eigenschaften als die Eltern, sie  sind auch untereinander völlig verschieden. Wer nachhaltig anbauen und Saatgut selbst ziehen möchte, sollte Samentüten mit dem Hinweis „F1“ meiden.

Tomaten brauchen Wärme

Da Tomaten sehr wärmeliebend sind, werden sie im März im Haus vorgezogen. Zur Aussaat werden Saatschalen mit Anzuchterde befüllt, die Samen nicht zu dicht eingestreut und leicht angedrückt. Nach dem Wässern können die Behälter mit einer Kunststoffhaube abgedeckt werden, um einen Gewächshauseffekt zu erzeugen. Besonders wichtig ist ausreichend Wärme: Mindestens 20 Grad Celsius benötigen die Pflanzen. Sobald die kleinen Tomaten etwa fünf Zentimeter hoch sind, werden sie in Einzeltöpfe gesetzt. Ins Freie dürfen Sie keinesfalls vor den Eisheiligen – Frost vertragen Tomaten gar nicht.

Pflanztöpfchen einfach selber machen

Wer besonders nachhaltig Pflanzen will, kann zur Anzucht  statt gekaufter Torftöpfe sogenannte „Paperpots“ aus alten Zeitungen herstellen. Das Zeitungspapier hält das Gießwasser gut aus und der gesamte Topf kann mit ausgepflanzt werden. Erst wenn er von beiden Seiten mit feuchter Erde bedeckt ist, zerfällt er. Die Zeitung wird so umweltfreundlich recycelt und kein Moor muss für die Torftöpfchen trockengelegt werden.

Quelle: Oberbürgermeister Statt Riesa Marco Müller

Wahlversprechen des Oberbürgermeisters

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Die Fraktion der Linken berichtet;

 

"Konzept zur Entwicklung der Kleingartenstandort in Riesa wird erarbeitet

In seiner gestrigen Sitzung hat der Bauausschuss einstimmig unserem Antrag grünes Licht gegeben.

Unsere Fraktion hatte den Antrag zur Erstellung eines Konzeptes zur Entwicklung der Kleingartenstandorte in Riesa eingebracht.

Im Hinblick auf die Folgen des Hochwassers und vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung soll ein Konzept in Zusammenarbeit mit den Kleingartenvereinen und der Verwaltung erarbeitet werden. Bürgerbeteiligung in der Stadt soll gelebt werden und es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die transparent sind und Verlässlichkeit geben.

 

Wir Stadträte wollen  in diese Prozesse der Stadtentwicklung eingebunden sein, um die Entwicklung entscheidend zu begleiten.

 

Uta Knebel

Fraktionsvorsitzende"

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